Dies ergab eine repräsentative Umfrage der AKA (Allgemeine Konfessionelle Anlagenberatung). Hauptbeweggrund bei 87% der weiblichen Befragten war der Wunsch nach "dem feierlichen Touch". Offensichtlich graulte es den jungen Paaren vor dem Gedanken, vor knappen 20 Angehörigen und einem gelangweilten Beamten im 20-Minutentakt den ewigen Bund fürs Leben zu schließen. Gerade heutzutage, wo junge Pärchen es sich erlauben können, noch vor der Eheschließung zusammenzuziehen, um mögliche Unannehmlichkeiten des Zusammenwohnens auszuloten, fehlt es der standesamtlichen Trauung anscheinend doch etwas an Reiz, Besonderheit und Aufregung. "Es wäre ja fast wie so'n Dienstgang, so nach dem Motto: 'Naja, wenn ich schon mal hier bin, um unseren Hund anzumelden, dann nehme ich auch gleich den Eheschein und das Familienbuch mit nach Hause", meinte ein Befragter.
Pater Hoffmann begrüßt diese neue Tendenz. "Wir hatten ja so viele Jahre lang so wenig zu tun. Manche junge Leute haben sich seit der Kommunion einfach nicht mehr blicken lassen, nicht einmal zur Firmung" Tja, jetzt können Pfarrer, Priester und Rabbiner die staubigen alten Hochzeitspredigten wieder ausgraben, denn die Jugend von heute ist endlich wieder zur Vernunft und Family Values zurückgekehrt ."Jetzt kommt endlich mal ein bißchen Action in die Bude," so Pater Hoffmann.
Es ist ja HOeCHste-ZEIT!